Gepostet von Helga
Zeltaufstellung
Die richtige Zeltaufstellung
Outdoorfans wissen genau, was bei der richtigen Zeltaufstellung zu beachten ist, Gelegenheitscamper und Anfänger sind in dieser Hinsicht oft etwas unbeholfen. Aber die Aufstellung eines Zeltes ist gar nicht so kompliziert, wie landläufig geglaubt wird, wenn sich an einige Grundregeln gehalten wird.
Unabhängig von der Aufbauanleitung für die verschiedenen Zeltformen und verschiedenen Systeme spielt vor allem der Aufstellort eine wichtige Rolle. Zelte sollten in jedem Fall auf möglichst ebenem Untergrund aufgebaut werden. Das ist nicht nur wichtig für einen angenehmen Aufenthalt im Zelt, auch die eigene Statik des Zeltes wird entscheidend vom ebenen Untergrund beeinflusst. Außerdem sollte der Untergrund so beschaffen sein, dass die Heringe (Zeltbefestigung) für den Zeltboden und die Spannseile gut im Boden verankert werden können. Das heißt, der Boden darf weder zu hart, noch zu weich sein. Am besten eignet sich Wiesengrund mit wenig Baumwurzeln oder Steinen. Problematisch ist immer felsiger Untergrund, Waldboden mit vielen Wurzeln oder sandiger Grund, der den Heringen nur wenig Halt bietet.
Ist der Aufstellort optimal ausgewählt, muss überlegt werden, in welcher Richtung die Zeltaufstellung getätigt wird. Empfehlenswert ist für den Zelteingang die dem Wetter abgewandte Seite. So ist man meist vor Schlagregen und Wind gut geschützt. Auch ein kleines Vordach oder Vorzelt erweist sich immer wieder als praktisch, gerade was die Trocken- und Sauberhaltung des Zeltinneren anbetrifft.
Am einfachsten und schnellsten sind Sekundenzelte beim Aufbauen. Es dauert nur einige Sekunden zum Aufbauen und maximal 30 Sekunden zum Abbau des Zeltes.
