Gepostet von Helga
Minizelt
Klein und praktisch – ein Minizelt zum Campen
Ein Minizelt für ein bis zwei Personen ist vor allem für Rucksacktouristen, Biker und Tourenwanderer geeignet. Durch das Gestänge aus Aluminium und Fiberglas ist es besonders leicht. Schon ab 1,5 Kilogramm hat man ein Dach über dem Kopf, das man kompakt verstauen kann. Minizelte sind mit wenigen Handgriffen auf- und wieder abgebaut. Das Gewebe besteht meist aus Polyester oder Nylon. Hier sollte man wissen, dass Polyester beständiger gegen UV-Strahlung und reißfester als Nylon ist. Es trocknet auch schneller, da das Gewerbe weniger Wasser aufnimmt. Das ist besonders wichtig, wenn man am nächsten Morgen das Zelt schnell verpacken muss, weil man weiterreisen möchte. Minizelte aus Nylon hingegen sind besonders leicht, dehnen sich aber bei Nässe aus, so dass bei Regen die Zeltwand durchhängen kann. Beim Kauf von Nylonzelten sollte man deshalb besonders auf Materialqualität achten.
Minizelte gibt es als in Igluform oder in Tunnelform, wobei Tunnelzelte durch ihren “verhältnismäßig großen” Innenraum und ihre besondere Leichtigkeit überzeugen. Igluzelte dagegen sind meist etwas schwerer, aber durch ihre Konstruktion standfester und können Belastungen, wie Wind und Schnee besser trotzen. Sie können, Innen mit genügend Gewicht belastet, notfalls auch ohne Heringe stehen.
Ein einfaches Minizelt, für den kurzen Wochenend-Tripp bei sonnigem Sommerwetter, erhält man im Fachhandel bereits ab etwa 70 Euro. Minizelte für verschärfe Outdoor-Verhältnisse – so genannte Drei-Jahreszeiten-Zelte – sind jedoch erst ab etwa 200 Euro zu haben. Eine Alternative zum Minizelt kann aber ein Sekundenzelt oder auch Wurfzelt sein.
