Gepostet von Helga
Gaskocher
Den Gaskocher gibt es in verschiedenen Größen
Ein kleiner und sehr leichter Gaskocher ist der einflammige so genannte Stech-Kartuschenkocher. Hier steckt man die Kartusche in den Fuß des Kochers und klappt darüber 4 Metallbügel aus, die das Kochgerät tragen. Die Flamme muss mit Hilfe eines Feuerzeugs entzündet werden. Mit einem Gewicht von nur rund 370 g ist dieser Kocher gut zu transportieren und auch in Rucksäcken gut zu verstauen. Allerdings ist die Stabilität eher mangelhaft und man sollte während des Kochens immer dabei bleiben, damit kein Brand entsteht.
Die nächstgrößere Alternative ist ein einflammiger Koffer-Gaskocher. Der stabile Kocher ist in ein Metallgehäuse eingearbeitet an dessen Seite die Gaskartusche liegt. Vier Füße jeweils unter den Ecken angebracht stabilisieren den Gaskocher, so dass er nicht umkippen kann. Der Selbstzünder ist gesichert und muss vor dem Kochvorgang erst entriegelt werden. Der Kocher ist in dem Koffer platzsparend zu transportieren und mit einem Gewicht von ca. 1,5 kg auch noch recht leicht.
Die größeren zwei- und dreiflammigen Gaskocher eignen sich eher für einen längeren Campingaufenthalt, bei dem der Kocher nicht ständig auf- und abgebaut werden muss. Sie sind im Vergleich zu den anderen beiden Kochern im Format größer und im Gewicht schwerer. Diese größeren Gaskocher kann man entweder an Propangasflaschen anschließen oder ebenfalls Kartuschen verwenden. Einige Gaskocher können mit einer neuen und die Umwelt schonenden APT-Brennertechnik (Atmosphere Protection Technology) betrieben werden.
